VEREINSATZUNG POLREGIO e.V.

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Wiesiek Lewicki

SATZUNG
verabschiedet am 11. November 2005 in Aachen

ergänzt am 2. August 2010

 

§ 1 Name, Sitz
Der Verein führt den Namen „Polregio“. So soll er in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung lautet der Name „Polregio e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Aachen.

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit
(1)    Der Zweck des Vereins ist die Förderung sowie die Unterstützung der zwischen-menschlichen Verständigung, Toleranz in allen Bereichen des gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Lebens und Verständi-gung zwischen den Völkern. Der Verein sieht sich dem Gedanken der deutsch-polnischen Völkerverständigung und Weiterentwicklung der europäischen Integration besonders verpflichtet. Außerdem fördert der Verein Aktivitäten von Institutionen und Unternehmen in deutsch-polnischen und europäischen Beziehungen.
(2)    Der Satzungszweck wird insbesondere durch den Informationsaustausch und die Förderung kultureller Kontakte zwischen Polen und polnischstämmigen Bürgern in der Euro¬region Deutschland, Belgien, die Niederlande und anderen EU-Statten verwirklicht.
(3)    Die Ziele des Vereins sollen erreicht werden insbesondere durch:
•    Förderung der europäischen Integration;
•    Unterstützung der polnischen Kultur durch gemeinsame Vorhaben wie Veranstal-tungen, Konzerte, Workshops, Zeitschriften, digitale Medien, Online-Journalismus,  Beratungsstellen usw.;
•    Kontaktpflege mit polnischen Vereinen, vor allem in der Euroregion Maas–Rhein;
•    Entwicklung von Projekten, die der gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Integration dienen;
•    Förderung und Unterstützung der Integration von Menschen, die aus Polen kommen, deutscher und polnischer Abstammung sowie Personen anderer Nationalitäten in das Leben in Deutschland;
•    Materielle und ideelle Unterstützung für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen unter Berücksichtigung des Prinzips der Hilfe zur Selbsthilfe;
•    Förderung multimedialer, sportlicher, touristischer und künstlerischer Aktivitäten;
•    Pflege des Sportes und der Freizeitgestaltung für Jugend und Erwachsene;
•    Unterstützung von bedürftigen Menschen in Not durch Spendensammlung;
•    Errichtung eines europäischen Netzwerkes und Entwicklung von sonstigen Aktivitäten;
•    Förderung von Initiativen der Zusammengehörigkeit durch gemeinsam durch-zuführende Feier und Treffen, wie z. B. Karneval, Weihnachten, Ostern, usw., die dem Zweck des Vereins dienen.
(4)    Der Verein ist in seiner Arbeit den christlichen und humanistischen Werten der europäischen Kultur verpflichtet.
(5)    Er wendet sich im Rahmen der ihm gestellten Aufgaben an Behörden, Institutionen und an die Öffentlichkeit und strebt eine Zusammenarbeit mit allen interessierten Institutionen und Vereinen, sowohl bundes- als auch europaweit.
(6)    Die Erfüllung dieser Aufgaben sollen haupt-, neben- und besonders ehrenamtliche Mitarbeiter wahrnehmen.
(7)    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(8)    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
(9)    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(10)    Der Verein „Polregio“ kann ihre Tochter-Vereinigungen in EU-Stätten gründen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Vereinigung: Europäisches Institut für Medien und Kultur POLONICUS VoG.

§ 3  Erwerb der Mitgliedschaft
(1)    Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder eine juristische Person werden.
(2)    Für Minderjährige ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
(3)    Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.
(4)    Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Ablehnung des Antrags braucht er dem Antragsteller die Gründe nicht mitzuteilen.

§ 4 Austritt von Mitgliedern
Ein Mitglied kann zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungs-frist von 3 Monaten durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands aus dem Verein austreten.

§ 5 Ausschluss von Mitgliedern
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand. Bei Beitragsrückständen von mehr als 12 Monaten, sofern der Beitrag nicht auf die schriftliche Mahnung umgehend bezahlt wird oder auf einen begründeten schriftlichen Antrag gestundet, in besonderen Fällen erlassen wird, kann der  Vorstand  ebenfalls den Ausschluss beschließen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge, Gebühren und das Vermögen
Das Vermögen des Vereins bilden folgende Fonds: Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren,    Vermächtnisse, Spenden und Subventionen.
Der Mitgliedsbeitrag und die Aufnahmegebühren werden vom Vorstand festgesetzt.

§ 7 Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und dem Stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren ge-wählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Mitglied des Vorstands ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
Zum Vorstand kann durch die Mitgliederversammlung auch Kassenwart und Sekretär gewählt werden. Kassenwart oder Sekretär sind jedoch im Falle der Wahl nicht zur Alleinvertretung des Vereins befugt. Satzungskorrekturen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Die Vorstandmietglieder für Ausführung von Projekten sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

§ 8 Abteilungen  
Der Vorstand bildet zur Erleichterung und Intensivierung seiner Arbeit thematische Abteilungen wie z.B.: Online-Redaktion, Internet-Forschung, Gruppen-Tanz, Charité, Kultur, Rekreation- und Freizeit-Gestaltung, Jugend- und Senioren-Aktivitäten, Sportgruppen wie: Ju-Jutsu, Volleyball u.a. Sportarten, Kontaktvermittlungsstelle, Foto-Film-Internet-Klub, soziale Beratung, u.ä. Mitglieder der Abteilungen sollen nach Gesichtspunkten ihrer Sachkompe¬tenz vom Vorstand berufen werden.
Die Abteilungen sind zuständig für Fortentwicklung der Arbeit des Vereins in konkreten Initiativen und Projekten. Den Vorsitz in Abteilungen nehmen die Mitglieder des Vorstands oder eine von ihnen berufene Person wahr. Die Abteilungen geben sich eine Geschäftsordnung und streben grundsätzlich Konsens in ihren Entscheidungen an. Für Entscheidungen der Abteilungen reicht eine einfache Mehrheit der Abteilungsmitglieder.
Die Abteilungen arbeiten nach einem in der jeweiligen Abteilung ausgearbeiteten und vom Vorstand bestätigten Arbeitsplan. Der geschäftsführende Vorstand übernimmt die koordinierende Funktion.

§ 9 Mitgliederversammlungen
Die ordentliche Mitgliederversammlung sollte einmal jährlich stattfinden. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

§ 10 Einberufung von Mitgliederversammlungen
Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief, Fax oder E-Mail einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Aufgabe der Einladung bei der Post unter der letzten dem Verein bekannten Mitgliedsadresse bzw. rechtzeitiges Versenden per Fax oder E-Mail auf die letzte dem Verein bekannte Faxnummer oder E-Mail-Adresse.

§ 11 Ablauf von Mitgliederversammlungen
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Zu Satzungsänderungen, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen der Anwesenden erforderlich. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben.

§ 12 Protokollierung von Beschlüssen
Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.